Montag, 31. Januar 2011

Naturschutzgebiet Höltigbaum

Gleich bei uns um die Ecke im Hamburger Nordosten liegt das Naturschutzgebiet Höltigbaum. Auch wenn es gestern ziemlich kalt, nebelig und grau war, hat sich unser Ausflug dorthin doch gelohnt. Die Landschaft ist einmalig schön und es gibt viel zu entdecken. Wir besuchen gerne die Tiere und genießen die Ruhe und Weite. Das "Haus der wilden Weiden" bietet das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen und Projekte für Familien und Kindergruppen rund um das Naturschutzgebiet an. Ein kleiner Tipp von mir: die Anreise ist gar nicht so schwierig, denn vom Hamburger Hauptbahnhof fährt die Regionalbahn in 12 Minuten bis zum Bahnhof Rahlstedt. Dann geht es weiter mit dem Bus 462 in 7 Minuten direkt bis zum Naturschutzgebiet Höltigbaum. Fahrt unbedingt mal hin!











Samstag, 29. Januar 2011

Biobauernhof - mal wieder

Ich frage mich immer, ab wann unsere Landwirtschaft nicht mehr bio war? Bio war ja lange Zeit das Normalste der Welt. Ich glaube, es war der Zeitpunkt, als der Überfluß begann. Überfluß an Lebensmitteln. Immer verfügbar, immer volle Regale. Neulich habe ich im Fernsehen gesehen, daß Bäckereien den ganzen Tag produzieren, nur weil Kunden am Abend noch ein volles Ladenregal erwarten. Gleich nach Ladenschluß werden dann die gerade erst gebackenen Brote auf den Müll geworfen. Körbeweise. Das hat mich sehr traurig gemacht. Das muß doch nicht sein. Das ist pure Verschwendung. Und deshalb muß so billig wie möglich produziert werden.
Das waren so meine Gedanken heute auf dem Gut Wulksfelde, wo unsere Biokiste herkommt. Der wunderschöne Hofladen war rappelvoll. Was natürlich gut ist. Draußen war es rauhreifig frisch. Und seht Ihr, diese Schweine sind auch wieder ganz sauber. Sie haben frisches Stroh und es stinkt nicht.
Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!










Freitag, 28. Januar 2011

Mittagspause

Diese Pause nehme ich mir. Mit meiner Heimatzeitung. Und ich erfreue mich an meinem selbstgenähtem Untersetzer. Aus Lieblingsstoffen. In Lieblingsfarben. So simpel. So schön.




Hamburg, 7.45 Uhr

Während im Osten die Sonne aufgeht und den Himmel langsam gelb- orange einfärbt, läuft die Mondsichel ihre Bahn, strahlend hell an einem klaren Himmel. Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag!

Donnerstag, 27. Januar 2011

Tag des Gedenkens...

... an die Opfer des Nationalsozialismus. Seit 1996 wird jedes Jahr am 27. Januar, dem Tag, an dem die Überlebenden von Auschwitz befreit wurden, an alle Opfer während der Zeit des Nationalsozialismus gedacht.
Wer in den den 90er Jahren in Berlin zur Schule ging, hatte vielleicht Glück und durfte Isaak Behar kennenlernen. Als Zeitzeuge erzählte er Schülern aus seinem Leben. Ich habe als Schülerin zwei ganze Vormittage die Lebensgeschichte von diesem Mann persönlich hören dürfen. Als seine Eltern und Geschwister 1942 deportiert wurden, mußte er mit 19 Jahren in Berlin untertauchen. Er entkam mehrmals aus der Gefangenschaft, sogar aus einem Zug Richtung KZ. Mit Hilfe von Menschen, die für ihn ihr Leben riskierten, überlebte er den Krieg. Seine Geschichte ist unglaublich berührend, spannend, traurig und hoffnungsvoll. Wer jemals solch eine Geschichte gehört hat, kann das Geschehene nicht leugnen. Isaak Behar hat seine Erlebnisse in dem Buch 'Versprich mir, dass du am Leben bleibst': Ein jüdisches Schicksal aufgeschrieben. Lesetipp!

Endlich Sonne!

Aaaaahhhhh! Endlich Sonne! Nach ziemlich vielen grauen Tagen konnte ich mich heute gar nicht sattsehen am blauen Himmel und dem in Sonnenstrahlen badenden Wald. Warm ist es hier trotzdem nicht, sondern bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sind alle Pfützen mit einer dünnen Eisschicht überzogen. Das knistert so schön, wenn man mit dem Fahrrad durchfährt.






Mittwoch, 26. Januar 2011

wip wednesday

work in progress - Gerade arbeite ich an einer Auftragsarbeit. Eine Stifterolle soll es sein, aber extra lang mit 24 Fächern. Und auf keinen Fall rosa-rot ;-) Da passt doch mein Lieblingsrankenstoff "Gwenog" von Kokka aus Japan ganz gut. Ich gebe mein Bestes und hoffe, die Rolle wird gefallen und oft benutzt.
Und noch etwas beschäftigt mich. Wie Ihr sehen könnt, habe ich total schlechtes Licht an meinem Nähplatz. Meine Augen sind merklich schlechter geworden. Heute habe ich einen Augenarzt entdeckt, der Onlinetermine vergibt. Wie praktisch! Schon am Freitag kann ich dort hingehen. Mich graut es schon vor den Folgekosten für eine neue Brille. Deshalb bin ich nun auf der Suche nach einer Tageslichtlampe für meinen Nähplatz. Was ich bis jetzt im Internet an Lampen gesehen habe, finde ich nicht besonders schick. Könnt Ihr mir eine Lampe empfehlen? Dankeschön!

Hilfe bei Fruktoseintoleranz

Als ich erfahren habe, daß ich keinen Fruchtzucker vertrage, war das anfangs ganz schön schwer für mich. Ich habe 4 Wochen zuckerfrei gelebt, ohne Obst und Gemüse. Danach hatte sich mein Bauch etwas erholt und ich habe vorsichtig angefangen, zuckerhaltige Dinge zu essen. In Maßen. Dann vertrage ich das Essen auch ganz gut. Nur manchmal gibt es Rückschläge und ich muß überlegen, woran es nun lag, daß es mir wieder so schlecht geht. Obst ist schwierig. Mandarinen und Orangen kann ich essen. Birnen und Bananen eher nicht. Aber auch Gemüse enthält Fruktose. Esse ich einen Salat und es geht mir hinterher schlecht, muß ich mühsam überlegen, woran es nun gelegen haben könnte. Es ist ein ständiges Ausprobieren. Manchmal bin ich es leid.
In Erinnerung bleiben wird mir der Tag im November, als ich meinen Weihnachtsmarktstand hatte. Ich habe ein belegtes Brötchen aus der Kantine gegessen. Käse mit ein bißchen Paprika und Gurke drauf. Nach etwa einer Stunde wurde mir sehr kalt. Ich habe richtig gezittert. Dann wurde mir schwindelig und dann hatte ich extreme Bauchkrämpfe. Ich mußte fluchtartig meinen Stand verlassen und zur Toilette rennen. Danach hatte ich den ganzen restlichen Tag Kopfschmerzen. Wie blöd! Seitdem traute ich mich nicht, unterwegs etwas zu essen, weil ich immer Angst hatte, daß es mir wieder schlecht gehen könnte.
Ein Lichtblick war dann die Entdeckung von "Fructosin"! Das sind Kapseln, die das fehlende Enzym im Magen ersetzen und so dabei helfen, Fruchtzucker zu verdauen. Wow! Das funktioniert! Ich nehme es nur nach Bedarf kurz vor dem Essen, z.B. hat es mir in der Weihnachtszeit geholfen, auch mal ein Stück Stolle zu essen. Oder auf Ausflügen, wo ich mir nicht sicher bin, ob ich das Essen vertrage. Oder bei Essenseinladungen. Außerdem habe ich jetzt immer einen kleinen fruktosefreien Snack dabei, wo ich mir sicher sein kann, daß ich ihn vertrage. Gibt es alles bei Frusano zu kaufen. Und jetzt gehe ich mir wieder mein Knuspermüsli mit Reissirup zubereiten.


Dienstag, 25. Januar 2011

Eichelhäher & Co.

Endlich habe ich ihn vor die Linse gekriegt: unseren Eichelhäher! Ich finde diese Vogelart sehr hübsch und beobachte sie schon, seit wir hier wohnen. Gerade habe ich mich über Eichelhäher schlau gemacht und gelesen, daß diese Vögel sich ihre Nahrungsmittelvorräte oft mit Eichhörnchen teilen. Das passt, denn auch Eichhörnchen leben in unserem Garten. Wir sehen sie fast täglich, was vor allem meine Kinder sehr freut.
(Entschuldigt bitte, das Eichhörchen hat die ganze Zeit geknabbert, deshalb ist das Bild ein bißchen unscharf.)


Gemüsekiste 4.KW

Der Name "Gemüsekiste" hat sich bei uns eingebürgert. Dabei ist in unserer Abokiste vom Gut Wulksfelde so viel mehr als nur Gemüse drin. Zum Beispiel bekommen wir wöchentlich ein Brot, 3 Käsesorten und seit Neuestem auch eine Packung Eier geliefert. Wir brauchen uns um nichts zu kümmern, die Kiste kommt automatisch. Ich finde das sehr praktisch, denn ich gehe nicht so gerne einkaufen. Und außerdem landen auf diese Weise nicht mehr Dinge im Einkaufswagen, als man eigentlich haben wollte. So kann man auch Geld sparen ;-)

der Inhalt unserer Kiste...

... minus ein Apfel

Montag, 24. Januar 2011

Biobauernhof

Nicht weit von uns entfernt, auf dem Weg nach Ahrensburg, liegt das Gut Wulfsdorf. Dorthin machen wir oft einen Ausflug mit den Kindern. Landwirtschaft zum Anfassen, ein großer Hofladen, Blumen zum selber pflücken und ein Hofcafé - das sind Dinge, die uns als Familie ansprechen. Die vielen Lebensmittelskandale in der letzten Zeit haben uns (noch mehr) zum Nachdenken gebracht. Ich gebe zu, daß wir nicht alle unsere Lebensmittel in Bioqualität kaufen. Drei kleine gefräßige Raupen futtern uns regelmäßig alle Vorräte weg. Da müssen wir natürlich auch auf den Preis schauen. Aber wir möchten nicht mehr sinnlos den Einkaufswagen füllen, sondern wenige Dinge mit Bedacht aussuchen. Die Mitarbeiter in dem Hofladen bestätigten uns den enormen Zulauf in den letzten Tagen, sind sich aber sicher, daß das nicht lange anhalten wird. "Was kann man denn nur tun?" fragen sich viele Menschen im Moment. Im Bioladen oder auf dem Markt bei regionalen Erzeugern einzukaufen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Und Spaß macht es allemal!

Möhren und Kartoffeln wie gewachsen, in einem "normalen" Supermarkt...

... sieht man diese ganz natürliche Vielfalt nicht





Samstag, 22. Januar 2011

drinnen - draußen


Freitag, 21. Januar 2011

Stifterolle rosa/rot

Ab heute neu in meinem Shop: meine Stifterollen in Rosa und Rot.

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