Sonntag, 20. April 2014

Frohe Ostern!

Ich wünsche ein gesegnetes Osterfest!

gemalt vom Mutzelchen

Samstag, 19. April 2014

Eier färben leicht gemacht

Weil so viele Leserinnen gefragt haben, zeige ich noch ganz schnell, wie ich unsere Ostereier färbe. Vielleicht ein bisschen spät für dieses Jahr, aber gut zum Nachschlagen für das kommende Osterfest.

Ich nehme am liebsten die Naturfarben von Auro. Die bestehen aus Gewürzen und Pflanzen und beim Färben riecht es ganz gut.

Ganz schnell und einfach färbe ich alle Eier auf einmal in einem großen Kochtopf. Dazu brauche ich pro Farbe einen Gefrierbeutel. Dort lege ich die Eier hinein und gieße die angerührte Farbmischung hinein. Ich hatte vier verschiedene Farben.

Dann lege ich die Beutel in einen großen Topf. Die Öffnung der Beutel klemme ich an den Topfgriffen fest. Die Beutel dürfen nicht mit einem Knoten verschlossen werden, da sie sich sonst unter der Hitze aufblähen (für Euch getestet).

Dann den Topf mit Wasser füllen und alles zum Kochen bringen. 10 Minuten kochen und dann alles abgießen. Fertig.

Gutes Gelingen!


Freitag, 18. April 2014

Dieser Moment...

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.

Einweihung des neuen Familiengerätes
Idee: Soulemama

Donnerstag, 17. April 2014

Moin!

Moin! Morjen! Guten Morgen! Ich schicke Euch einen kleinen Morgengruß aus meinem Gärtchen. Habt einen schönen Tag!


Mittwoch, 16. April 2014

Ostervorbereitungen

Draußen ist alles so bunt! Wenn die Sonne scheint, leuchten Blüten und Blätter überall hellgrün, rosa und gelb. Die Kinder haben in unserem Gärtchen noch ein bisschen mit knalligen Plastikeiern nachgeholfen.

Drinnen darf es gerne ein bisschen dezenter sein. Was die Ostervorbereitungen betrifft, bin ich ganz entspannt. Es wird den gefüllten Hefezopf geben, das Osterlamm aus hellem Teig und Möhrenkuchen. Ansonsten Spargel, viele bunte Eier und allerhand Frisches. Es wird ein bisschen so werden, wie neulich bei unserem Frühlingsfest. Aber mit mehr Sonne.

Eier färbe ich übrigens alle auf einmal in einem Topf. Wie das geht, sieht man hier auf dem Bild.

In den Nestern der Kinder werden kleine Naschereien und Bücher liegen. Wenn wir Lust haben, basteln wir vielleicht noch etwas. Wenn nicht, ist es auch gut. Weil wir in Hamburg keine Osterferien haben, werden wir die vier freien Tage umso mehr genießen.


Dienstag, 15. April 2014

In meiner Tasche

Ich habe heute mal nachgeschaut, was ich alles in meiner Tasche mit mir herumtrage. Neben den auf- alle- Fälle- immer- dabei- Basics wie Portemonnaie, Handy, Fotoapparat (mit dem ich die Bilder gemacht habe), Kuli, Handcreme, Taschentüchern, Lippenpflegestift und Kopfschmerztabletten kamen noch allerlei andere Schätze zu Tage.

Im Buchladen habe ich heute zusätzlich zu den Osterbuchgeschenken für die Kinder einen Keksstempel und Papierklebeband mitgenommen.

Vom Adventsjungen ist ein Schnuller und ein Löffel zum Füttern unterwegs dabei. An den kleinen Bruder erinnern die Ritterlupe, die kleinen blauen Plastikblümchen, ein alter Lollistiel und die Kinderfahrkarte der Molli- Bahn. Mutzelchens Filly- Pferd hat es sich in meiner Tasche neben ihrem Haargummi gemütlich gemacht.

An den Kinoausflug mit dem Liebsten erinnert die Kinokarte vom Kino Koralle. An den Kinobesuch mit den beiden Kleinen erinnern die nicht aufgepoppten Maiskörner. Sie waren zu hart zum Kauen und weil ich sie im Dunklen nicht auf den Boden werfen wollte, habe ich sie in meine Tasche gesteckt.

Dann sind da noch ein Sanddornbonbon, ein Hamburger Fahrschein, ein 1- Euro- Stück für den Einkaufswagen und Fundmünzen.

Ganz unten finden sich Strandschätze aus Kühlungsborn: Steine, Muscheln, eine Porzellanscherbe und Sand. Und dann sind da noch diverse Krümel, die im Zuge dieser Fotos endlich mal aus der Tasche verschwinden konnten ;-)

Es fehlen 1 bis 2 bunte Stoffbeutel, mit denen habe ich heute die Osterschleckereien nach Hause getragen.


Montag, 14. April 2014

Mitgebsel

Das hat der Liebste heute in der Apotheke geschenkt bekommen. Komisch, ich bekomme immer nur Falten- oder Fußcreme.

Und nein, unser Leben ist nicht die ganze Zeit Sonnenschein. Es ist, wie bei allen anderen Menschen auch, wie das Aprilwetter: Regenwetter und Sonnenschein wechseln sich ab.

Momentan ist hier leider Krankenpflege angesagt. Der Liebste und der Adventsjunge sind krank.


Sonntagmorgen

Hefeteig, über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt, mit Schokocreme bestrichen und aufgerollt. Das beste Sonntagsfrühstück seit langem. Gibt es jetzt öfter :-)


Sonntag, 13. April 2014

7 Tage - 7 Bilder

Mein Wochenrückblick in Bildern. Wie schnell so eine Woche vergeht!

Wer möchte, ist eingeladen, in 7 Bildern auf die Woche zurückzublicken. Schreibt mir gerne in den Kommentaren, damit Ihr auch gefunden werdet und verweist in Eurem Beitrag auf dieses Blog. Dankeschön!

Fingerfood
Krankenlager für Kuscheltiere
Lieblingsblüten in unserem Gärtchen
Spitzen schneiden beim Adventsjungen
Schulbrot vom Mutzelchen
das war mein Kaffee bevor der Adventsjunge vorbei kam
Überraschungsbesuch von der großen Schwester ❤

Samstag, 12. April 2014

12 von 12 im April

Am 12. eines Monats sammle ich 12 Bilder unseres Tages und zeige sie Euch. Bei Caro sind noch viele andere TeilnehmerInnen versammelt.

Heute war ein ganz unspektakulärer und ruhiger Tag. Die Nacht war kurz, weil der Adventsjunge hohes Fieber hat. Er ist schlapp und weinerlich.

Vor dem Frühstück hat der kleine Bruder etwas gemalt. Das kommt selten vor und freut mich deshalb umso mehr. Kurze Zeit später weint er, weil wir die Schnecke, die ohne mein Wissen in seinem Bett übernachtet hat, im Garten aussetzen. Niklas, so heißt sie, kriecht munter von dannen.

Nach dem Frühstück fahren wir zum Biobauernhof. Wir brauchen nicht viel, freuen uns aber auf unseren wöchentlichen Spaziergang. In der Keramikwerkstatt ist Osterausstellung. Die beiden Kleinen bekommen einen Hefehasen.

Nach dem Mittagessen hänge ich unsere Wäsche draußen auf. Unser Trockner, der bei unseren Wäschemengen manchmal mehrmals täglich im Einsatz ist, hat den Geist aufgegeben. Wir brauchen schnellstens einen neuen. Zum Glück ist heute bestes Wäschetrockenwetter.

Die beiden Kleinen spielen dann draußen mit dem Nachbarsjungen und werden danach in der Badewanne entsandet. Wenn nachher, hoffentlich, alle Kleinen schlafen, machen wir mit dem Teenie einen Filmabend.

Heidi und Peter in den Bergen
Schnecke Niklas
Erdbeermarmeladebrötchen mit Honig
Einkauf
Lieblingsblick auf dem Biobauernhof
Ostermarkt in der Keramikwerkstatt 
Kirschblüte
Basmatireis mit Wokgemüse in Kokossauce
Sonne und Wind nutzen
Lieblingskekse
Badewannenzeit
so alle Kinder schlafen...

Freitag, 11. April 2014

Grundschule und Kinderbetreuung

Schulbetreuung und Kindheit - Mama notes macht sich Gedanken zur Grundschulzeit und fragt, wer etwas dazu schreiben möchte. Ich tue es hiermit.


Vorab:  Glaubt mir, ich kenne berufsbedingt alle Konzepte, Vorurteile, Klischees in der Stadt und auf dem Land und sonstiges, was es zum Thema Schule gibt. Hier und da lässt sich sicher über einige Methoden in der Schule diskutieren. Fakt ist: Eltern haben Berufe. Eltern haben Kinder. Eltern müssen oder möchten arbeiten. Kinder brauchen Betreuung. Ich möchte bitte das Für und Wider und Wie und Warum hier nicht diskutieren. Ich berichte hier von meinen ganz persönlichen Erfahrungen und plädiere, wie immer, auch hier zu Gelassenheit. Danke!






Als wir vor fast 5 Jahren von Berlin nach Hamburg gezogen sind, war ich überrascht: die Grundschulen schlossen um 13 Uhr. Am Nachmittag waren die Schultore abgeschlossen, die Schulhöfe verwaist, die Gebäude leer.

Ich war erstaunt, denn das kannte ich aus Berlin nicht. Vor allem im Ostteil waren und sind Schule und Nachmittagsbetreuung ein Ganzes. So bin ich aufgewachsen, so habe ich jahrelang als Erzieherin gearbeitet und so ist auch mein Großer aufgewachsen. Die Schule des Großen war von 6 bis 18 Uhr geöffnet. Diese Betreuungszeiten habe ich gebraucht, da ich alleinerziehend war und selber in einer Schule gearbeitet habe. Nein, der Große war nicht 12 Stunden am Stück in der Einrichtung, die Randzeiten morgens und abends nutzten wir nach Bedarf und meinem Dienstplan.

Mein Großer war in der Schule gut aufgehoben, bekam dort sein Mittagessen, machte seine Hausaufgaben und hatte genug Zeit zum Spielen und besuchte verschiedene Kurse. In den Ferien gab es ein gutes Ferienangebot im Hort mit vielen Ausflügen. Alle Kinder der Klasse, also auch alle Freunde meines Großen, waren am Nachmittag im Hort. Ich holte mein Kind ab und wir hatten sofort Zeit für uns, ohne Hausaufgabendruck und manchmal mit seinen Freunden, die ich auch mit abholte. Als Geringverdienerin bezahlte ich mit Förderung für einen 12 Stunden Platz mit Mittagessen 43 Euro im Monat.

Und das alles sollte es in Hamburg nicht geben? Meine Kinder waren vor 5 Jahren noch sehr, sehr klein, aber ich machte mir plötzlich sehr viele Sorgen um die Grundschulzeit. Das hatte ich eigentlich gar nicht vor. Ich wollte wieder arbeiten gehen, aber wie sollte ich einen Job finden, wenn ich um 13 Uhr meine Kinder aus der Schule holen soll? (Nebenbei: auch bei den Kindergartenplätzen sieht es nicht besser aus, sehr viele Einrichtungen, vor allem in den Vororten, schließen bereits um 14 Uhr.)

Vor 2 Jahren beschloss die Stadt Hamburg, die verlässliche Ganztagsgrundschule einzuführen. Ich war sehr froh drum. Verlässliche Ganztagsschule heißt: von 8 bis 16 Uhr werden alle Kinder kostenlos betreut (Anmerkung: das Angebot ist nicht verpflichtend.). Lediglich das Mittagessen, die Randzeiten von 6 bis 8 Uhr oder 16 bis 18 Uhr und die Ferienbetreuung kosten extra. Das wird nach dem Familieneinkommen berechnet und für Geringverdiener gefördert.

Ich arbeite in Hamburg als Erzieherin in einer Grundschule. Ich unterstütze Schülerinnen und Schüler im Unterricht und habe eine Schulstation aufgebaut. In der Startphase habe ich an der Konzepterstellung für die Ganztagsschule mitgearbeitet. LehrerInnen, ErzieherInnen und Menschen der Behörde haben an dem Konzept mitgewirkt. Ich konnte vieles aus meinem Erfahrungsschatz beisteuern. Von jetzt auf gleich so etwas aus dem Boden zu stampfen ist sehr gewagt und war nicht einfach. Plötzlich so grundlegende Neuerungen einzuführen, war für viele Menschen nicht leicht. Auch mussten die Schulräumlichkeiten dem Ganztagesbetrieb angepasst werden. Es wurden in Rekordzeit neue moderne Mensen gebaut. Die Anfangszeit war etwas holprig, aber alle sind auf einem guten Weg, finde ich.

Unser Mutzelchen ist nun von 8 bis 16 Uhr in der Schule. Sie geht gerne hin, alle ihre Freundinnen und Freunde sind dort, sie bekommt Mittagessen, macht ihre Hausaufgaben und besucht ganz viele verschiedene Kurse: Basteln, Ballsport, Traumreise, Zumba und im Schulchor ist sie auch. Freitags hole ich sie eher ab, weil sie noch zum Ballett geht. Die LehrerInnen und ErzieherInnen an Mutzelchens Schule geben sich wirklich sehr viel Mühe. Die Ferienbetreuung ist gesichert und wir müssen nicht versetzt Urlaub nehmen, um unsere Kinder zu betreuen. Wir haben keinerlei Verwandtschaft in der Stadt, die irgendwo einspringen könnte und deshalb sind wir mit der Ganztagsgrundschule zufrieden.

Ganz kurz noch: Ich bin Fan von der Schule um die Ecke. Das hat sehr viele Gründe. Wertvolle Zeit wird nicht für den Schulweg verbraucht. Die Kinder können selber zur Schule laufen. Alle Kinder einer Klasse wohnen in der Nähe, Nachmittagsbesuche sind leichter händelbar. Unsere Kinder kommen an der staatlichen Schule mit den unterschiedlichsten Lebenskonzepten in Berührung. Das finde ich gut und wichtig.

Und wie der Unterricht in der Grundschule heute abläuft, schreibe ich vielleicht demnächst mal auf.


Donnerstag, 10. April 2014

Donnerstagsschnipsel

* Der Teenie hat nun alle schriftlichen und mündlichen Prüfungen für den mittleren Schulabschluss hinter sich. Diese Prüfungen finden in der 10. Klasse auch im Gymnasium statt und fließen in die Zeugnisnoten mit ein. Wir sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden, der Teenie hatte nur Einsen und Zweien. Gestern nach der mündlichen Deutschprüfung kam er zu mir und meinte: "Joa, ohne Spaß, eine Eins hätte ich auch nicht verdient, ey."

*  Für den Besuch in der Bibliothek diese Woche hatte ich mir extra Geld eingesteckt. Von einem Kinderbuch fehlte eine 3D- Brille. Wir hatten es schonmal verlängert, damit wir in Ruhe suchen können. Wir haben das ganze Kinderzimmer auf den Kopf gestellt, aber die Brille aus Papier nicht gefunden. Als ich nun zerknirscht Strafe zahlen wollte, schaute die Bibliotheksangestellte in ihrer Fundkiste nach und siehe da: die 3D- Brille war die ganze Zeit dort!

*  Die beiden Kleinen lieben den Adventsjungen so sehr, dass sie heute Morgen sogar gestritten haben, wer ihm denn die Rotznase abwischen darf.

*  Für meinen gestrigen Blogeintrag habe ich mich in meinen 3661 Fotos aus Kühlungsborn verloren. Ui. Das sind viele. Und allesamt so schön. Und wie klein die Kinder noch vor ein paar Jahren waren. Seufz.

*  Der Liebste und ich verfolgen im Moment gespannt die Reportage "Fernost - Von Berlin nach Tokio" immer um 20:15 Uhr im rbb. Die Reporter bereisen den Asian Highway und wir begleiten sie vom Sofa aus. Von der Türkei durch Usbekistan bis nach Myanmar sind wir schon dabeigewesen und haben wirklich faszinierende Bilder gesehen. Sehr empfehlenswert!

*  In unserem Gärtchen wird es bunt. Dank der netten Post einer Leserin im Herbst, blühen jetzt sogar Tulpen. Toll!



Mittwoch, 9. April 2014

Keentied

Ja, renn nur nach dem Glück, doch renne nicht zu sehr.
Denn alle rennen nach dem Glück, das Glück rennt hinterher.

Berthold Brecht


Ein kleiner Zugvogel am Meer hat seine Artgenossen verpasst. Er hat sich so sehr beeilt und den Abflug zu den Brutgebieten trotzdem nicht geschafft. Keentied - keine Zeit! Er fliegt alleine los, um seine Gefährten zu finden, aber er scheitert. Doch was, wenn das Glück gar nicht so fern war?

Keentied - oder die Kunst, ins Glück zu fliegen ist neu in unserem Bücherregal. Die kurze poetische Geschichte ist untermalt mit wunderbaren Bildern, teils in Collagenform. Wenn ein Kinderbuch auch mir gefällt, lese ich es gleich noch viel lieber vor. Dieses ist in meinen absoluten Lieblingsfarben sandfarben und meerblau gehalten. Die liebevollen Illustrationen machen einfach Freude beim Anschauen. Die Kinder mögen das Buch sehr. Und den kleinen Vogel, einen Sanderling, haben wir bei unserem letzten Aufenthalt in Kühlungsborn sogar getroffen, was wohl an der Ostsee sehr selten vorkommt. Hoffentlich hat er sein Glück gefunden.


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